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Intuition in der Arbeitswelt: Romi Staub, Inhaberin von ROMI STAUB COACHING & mehr, 58 Jahre
Sonntag, den 07. November 2010 um 23:00 Uhr
Als Coach, Zuhörerin, Seelsorgerin, Hofnärrin inspiriere und ermutige ich hochsensible Menschen – mit und ohne Führungsverantwortung – beruflich, persönlich, spirituell.
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Mail to info @ romistaub.ch
- Welches Berufsbild verbinden Sie spontan mit Intuition?
Kein besonders – ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich Intuition unabhängig von Berufen äussert.
- Wie äussert sich Intuition in Ihrer Arbeit?
Sie führt mich zum Beispiel zu genau richtigen Fragen oder Interventionen, zeigt mir Bilder, Assoziationen oder Empfindungen.
Früher engagierten Könige einen Hofnarren, dem sie die berühmte „Narrenfreiheit“ gewährten. Das heisst, der Hofnarr durfte als einziger dem König ungestraft alles sagen. Heute engagieren Chefs einen Coach.
Als moderne Hofnärrin reflektiere ich das Verhalten von Führungsverantwortlichen und zeige auf, wie sich dieses auswirkt. Was Kunden mir vorlegen, lasse ich auf mich wirken und beobachte, was mir dazu durch Kopf und Empfindung geht. Daraus entstehen weiterführende Fragen oder feinsinnige Anregungen, die dem Kunden eine andere Sicht auf seine Situation ermöglichen und ihm damit zu mehr Klarheit in seinem Anliegen und zu einem grösseren Handlungsspielraum verhelfen. Diese Aufgabe ist ohne Intuition undenkbar.
- Wie verbinden Sie Intuition und Ratio?
Indem ich ihr einfach folge und sie situativ abwägend in die Tat umsetze, wobei ich auch oft nach einem pragmatischen Weg dazu suchen muss. Nicht alles, was der Hofnärrin auf- oder einfällt, ist für den König von Nutzen.
- Wann wurde Ihnen bewusst, dass Sie auch intuitiv sind?
Bereits als Kind, als ich vieles wahrnahm, von dem ich erst später erfuhr, dass andere Menschen das so nicht wahrnehmen. - Wie benützen Sie Ihre Intuition zukünftig?
So, wie ich sie auch bisher benütze: als hilfreiche Unterstützung in meinem Menschsein wie in meiner Berufsarbeit.
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